Programmierung

Geodaten existieren in zahlreichen Datentypen und hunderten Datenformaten. Organisationen haben oftmals auch eigene Datenmodelle, Fachverfahren und Schnittstellen zu Anwendungen, die kein Standardprodukt kennt. In der Wasserwirtschaft gelten andere Attributstrukturen als im Straßenbau; eine kommunale Liegenschaftsverwaltung braucht andere Workflows als ein Energieversorger mit Außendienstteams. Wir entwickeln genau die Erweiterungen, die Ihre Prozesse brauchen.

Als langjährige Mitentwickler der Software, die wir einsetzen, kennen wir QGIS, GRASS GIS und die GBD WebSuite genau und wissen, wie die Systeme intern funktionieren, welche Schnittstellen stabil sind und wo Anpassungen sinnvollerweise ansetzen. Keine Workarounds, keine fragilen Eingriffe – sondern Entwicklung auf der richtigen Ebene.

QGIS-Plugins

 

Maßgeschneiderte Werkzeuge für spezielle Datenmodelle und Fachverfahren: Formulare für Außendiensterfassung, Validierungstools für Datenqualität, automatisierte Auswertungsroutinen, Anbindungen an Fachdatenbanken. Über 20 Jahre QGIS-Erfahrung mit Mitarbeit im Project Steering Committee (2007–2016).

GBD WebSuite

 

Die GBD WebSuite ist unsere eigene WebGIS-Plattform. Wir kennen jede Schicht des Systems. Individuelle WebGIS-Module, angepasste Suchfunktionen, Digitalisierungsformulare für spezifische Datenmodelle, INSPIRE-Dienste mit besonderen Metadatenanforderungen, Auskunftssysteme für Bürgerportale.

GRASS GIS

 

GRASS GIS ist das Werkzeug für komplexe Analysen: Hydrologie, Fernerkundung, Zeitreihenverarbeitung, Geostatistik. Mit Sören Gebbert als Kernentwickler des Temporal Frameworks und von PyGRASS entwickeln wir eigene Analysemodule und automatisieren wiederkehrende Verarbeitungsketten.

REST-API-Anbindungen & Systemintegration

 

Geodaten kommunizieren mit ERP-Systemen, Asset-Management-Plattformen, Active Directory oder CMS. Wir entwickeln bidirektionale REST-API-Anbindungen, die Datenflüsse automatisieren und manuelle Übertragungen überflüssig machen.

Automatisierung & Batch-Verarbeitung

 

Wiederkehrende Datenverarbeitungsaufgaben lassen sich automatisieren: nächtliche Qualitätsprüfungen, automatische Exportprozesse, Trigger-basierte Benachrichtigungen, CI/CD-Pipelines für Geodatenprodukte.

Wir entwickeln agil

Anforderungen an Geodatenprojekte verändern sich – während der Entwicklung wachsen Erkenntnisse, verschieben sich Prioritäten und tauchen neue Fragen auf. Ein starres Pflichtenheft, das zu Projektbeginn alles festschreibt, führt deshalb selten zum besten Ergebnis. Wir arbeiten agil: in überschaubaren Schritten, mit regelmäßiger Abstimmung und lauffähigen Zwischenständen, an denen Sie früh erkennen, ob die Richtung stimmt.

SCRUM als Rahmen

 

Für umfangreichere Entwicklungsprojekte arbeiten wir nach SCRUM. Die Entwicklung läuft in Sprints - festen Zeitabschnitten von typischerweise zwei bis vier Wochen, an deren Ende jeweils ein nutzbares, getestetes Ergebnis steht. Was in einem Sprint umgesetzt wird, legen wir gemeinsam im Product Backlog fest und priorisieren es nach Ihrem fachlichen Nutzen.

Open Source als Prinzip

 

Alles, was wir entwickeln ist Open Source. Wir liefern vollständig dokumentierten, quelloffenen Code – keine Blackboxen, keine Lizenzfallen. Sie können den Code weiterentwickeln, von anderen Dienstleistern pflegen lassen oder an einen Nachfolger übergeben. Für öffentliche Stellen ist das nicht nur technisch sinnvoll, sondern haushalterisch und rechtlich relevant.

Viele unserer Entwicklungen fließen als Beitrag zurück in die Open-Source-Projekte. So profitiert die gesamte Community, und Ihre Investition wird durch zukünftige Updates der Community weiter gepflegt.

Beispiele aus der Praxis

 

  • LSBB Sachsen-Anhalt – QGIS-Plugin für OKSTRA-Straßendaten
  • LK Marburg-Biedenkopf – Heckenmanager-Plugin für die GBD WebSuite